Ladeleistung
Trend zum schnellen Laden: Wo ist die Grenze?

Von Benjamin Bessinger/SP-X 5 min Lesedauer

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Die Ladeleistung wird zum neuen Performance-Indikator beim Elektroauto. Aber wie viele kW sind sinnvoll und wann ist genug wirklich genug? Darüber lässt sich trefflich streiten.

Selbst auf große Stückzahlen ausgelegte Massenmodelle wie Mercedes GLC kommen auf deutlich mehr als 300 kW (Bild:  Mercedes-Benz)
Selbst auf große Stückzahlen ausgelegte Massenmodelle wie Mercedes GLC kommen auf deutlich mehr als 300 kW
(Bild: Mercedes-Benz)

Gestern waren es Werte wie Beschleunigung, die Höchstgeschwindigkeit oder der Preis. Doch wenn der Nachwuchs heute zum Autoquartett greift, macht er seine Stiche in anderen Kategorien. Neben der Reichweite und der Batteriekapazität ist das mittlerweile vor allem die Ladeleistung, denn gerade in den vergangenen Monaten ist beim Elektroauto ein Wettstreit darum entbrannt, mit wie viel Power die leeren Akkus wieder mit Strom versorgt werden können.

Galten bis vor kurzem noch Werte jenseits von 250 kW als rekordverdächtig, kommen selbst auf große Stückzahlen ausgelegte Massenmodelle wie Mercedes CLA oder der neue GLC auf zum Teil deutlich mehr als 300 kW und der neue BMW iX3 kann sogar mit 400 kW laden. Unter den Europäern sind die Süddeutschen damit ganz vorne, aber in China schmunzeln sie über solche Kennzahlen: Die Geely Tochter Zeekr verkauft ihre Autos bereits mit bis zu 480 KW, und Xpeng hat mit dem Facelift für G6 und G9 auf 525 KW erhöht.