Renault-Chef
Luca de Meo: „Europa reguliert, was das Zeug hält“
Anbieter zum Thema
„Ein Tech-Konzern, der mit Autos arbeitet“, das ist Luca de Meos Ziel für die Renault-Gruppe. Als ACEA-Präsident fordert er von der EU eine gezielte Industriepolitik.
Die Renault Group steckt mittendrin in der „Renaulution“, jenem Drei-Stufen-Plan, mit dem CEO Luca de Meo seit dem Jahr 2021 den Konzern auf Vordermann bringt. 2020 fuhr Renault noch einen Rekordverlust von acht Milliarden Euro ein. Für 2024 werden bei etwa 50 Milliarden Konzernumsatz eine operative Marge von 7,5 Prozent und einen Free Cash Flow von etwa 2,5 Milliarden Euro erwartet. Der Konzernchef zeigt sich zufrieden: Renault sei der einzige europäische Autobauer, der seinen Finanzziele nicht nach unten habe korrigieren müssen, sagte er jüngst gegenüber der Neuen Züricher Zeitung.
Profitable „Renovation“
2023 setzte die Phase der „Renovation“ ein, die bis 2025 terminiert ist: Neue Modelle sowie der markenübergreifende Einsatz von einheitlichen Plattformen, Batterietechnik und Elektronikarchitekturen sollen die Profitabilität steigern. Die Fixkosten will de Meo um drei Milliarden Euro, die Kosten pro Fahrzeug um 600 Euro senken. Zudem sollen vor allem auf den europäischen Märkten höherpreisige Fahrzeuge den Profit verbessern.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen