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Rheinmetall: Automobilsparte wird umfirmiert

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Auch die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens als Technologiekonzern soll intensiviert und verbessert werden. Horst Binnig, im Vorstand der Rheinmetall Group für Automotive verantwortlich, erklärt das näher: „Mit der Initiative One Rheinmetall legen wir einen einheitlichen strategischen Rahmen fest, der das Miteinander im Konzern positiv verändern soll und der ein neues Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit entstehen lässt. Denn insbesondere die Aktivitäten Rheinmetalls im zivilen Bereich, also der Automobilzulieferung, standen bisher in der öffentlichen Wahrnehmung häufig im Schatten der Wehrtechnik-Sparte Rheinmetall Defence.“ Die Sparte Automotive trägt rund die Hälfte zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.

Neue Dachmarke

Den neuen Auftritt soll eine modernisierte Markenarchitektur begleiten, die ihren Ausdruck in einer neuen Dachmarke findet: die Rheinmetall Group. Unter diesem Namen präsentiert sich Rheinmetall künftig als ein integrierter Konzern, dessen Sparten auf unterschiedlichen Ebenen gemeinsam agieren sollen. Dies zeigt sich auch am Auftritt der beiden Geschäftsfelder, die künftig als Familienmarken „Rheinmetall“ im Namen tragen.

Die neuen Logos: Rheinmetall Automotive und die Marken Kolbenschmidt, Pierburg und Motorservice.
Die neuen Logos: Rheinmetall Automotive und die Marken Kolbenschmidt, Pierburg und Motorservice.
(Bild: Rheinmetall automotive)

„Unsere Automotive-Sparte KSPG wird künftig Rheinmetall Automotive heißen und somit die Konzernzugehörigkeit im Namen zum Ausdruck bringen,“ so Horst Binnig. Die weltweit bekannten Marken Kolbenschmidt, Pierburg und Motorservice sollen unverändert bestehen bleiben. Ihre Markenzeichen werden lediglich optisch modernisiert und mit einem Zusatz versehen. Dieser verweist laut Binnig auf Rheinmetall Automotive und somit direkt auf die Zugehörigkeit zum Rheinmetall-Konzern.

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