Coachbuilding Rolls-Royce will künftig mehr Einzelstücke bauen

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Wem ein Rolls-Royce noch zu gewöhnlich ist, dem baut die britische BMW-Tochter auf Wunsch ein Einzelstück und kehrt damit zum traditionellen, sogenannten Coachbuilding zurück.

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Rolls-Royce will künftig mehr auf individuelle Kundenwünsche eingehen.
Rolls-Royce will künftig mehr auf individuelle Kundenwünsche eingehen.
(Bild: Rolls Royce)

Rolls-Royce will künftig stärker auf Kundenwünsche eingehen und wie früher mehr individuelle Autos bauen. Als Beleg für diese Coachbuilding-Ambitionen hat das Unternehmen den Boattail präsentiert. Der radikale Umbau des Modells Dawn ist in vierjähriger Arbeit nach den Vorstellungen dreier Kundinnen und Kunden entwickelt und umgesetzt worden, wie Rolls-Royce mitteilt.

Einen Preis für das Trio mit identischer Karosserie und stark individualisierter Ausstattung nannte das Unternehmen zwar nicht. Doch nachdem der Dawn bereits über 330.000 Euro kostet und angesichts der langjährigen Entwicklungszeit, dürfte der Boattail weit in den siebenstelligen Bereich vordringen.

Vom Yachtbau inspiriert

Dafür gibt es einen offenen Viersitzer von knapp 5,90 Metern Länge, der stark vom Yachtbau inspiriert ist. Die Frontscheibe ist deshalb weiter herumgezogen, das Heck verjüngt sich wie das Achterdeck eines Bootes und das Stoffverdeck erinnert eher an ein Segel als an ein Dach.

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Dazu gibt es im Heck zwei spezielle Klappen. Wo sich unter ihnen auf einem Boot der Motor verbirgt, hat Rolls-Royce eine mobile Cocktaillounge eingebaut, zu der neben Geschirr, Klapptischen und einem hydraulisch ausfahrbaren Sonnenschirm ein Weinkühler gehört.

Angetrieben wird der Boattail wie alle Rolls-Royce-Modelle von einem V12-Motor, zu dessen spezifischer Leistung die Briten aber keine Angaben machen. Genauso wenig wie zu Tempo und Verbrauch.

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