Elektroautos SAIC bringt neue Marke nach Europa

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Der chinesische Autobauer MG will ab dem kommenden Jahr unter der Marke IM technologisch fortschrittliche Elektroautos anbieten – unter anderem mit Feststoffbatterien.

Der IM L6 soll unter anderem mit Feststoffbatterie angeboten werden.(Bild:  MG)
Der IM L6 soll unter anderem mit Feststoffbatterie angeboten werden.
(Bild: MG)

Der zum Staatskonzern SAIC gehörende Autobauer MG will ab dem kommenden Jahr E-Autos unter der neuen Marke IM in Europa anbieten. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll das erste Modell, die Mittelklasse-Limousine IM L6, ihre Premiere in der kommenden Woche auf dem Genfer Automobilsalon feiern.

IM steht für „Intelligent Mobility“. MG werde unter der Marke rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge anbieten, „die neue technologische Perspektiven aufzeigen und für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis stehen“, heißt es in der Mitteilung. Zum Marktstart liege der Schwerpunkt auf Limousinen und SUVs.

Wenige technische Details

Die IM-Modelle sollen mit fortschrittlichen Assistenzsystemen ausgestattet sein sowie intelligente und vernetzte Services bieten. Der IM L6 soll den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp drei Sekunden absolvieren. Je nach Modellvariante soll das Auto mit Lithium-Ionen- oder Festkörper-Batterie bestellbar sein. MG verspricht Reichweiten von mehr als 600 beziehungsweise 800 Kilometern. Weitere Details zu den Fahrzeugen verrät der Hersteller noch nicht.

Der MG-Mutterkonzern SAIC hatte IM Motors in China 2020 unter Beteiligung des Tech-Konzerns Alibaba gegründet. Auf dem Heimatmarkt bietet der OEM drei Modelle an: die Limousine L7 sowie die beiden SUVs LS6 und LS7.

Neben dem IM L6 zeigt MG in Genf einen neuen Kleinwagen: Der MG 3 kommt allerdings nicht als batterieelektrisches Auto auf den Markt. Stattdessen verfügt der Polo- und Corsa-Konkurrent über einen Hybridantrieb.

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