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Schwingungsreduktion im Antriebsstrang

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Lebensdauer: 100 Prozent höher

Zusätzliche Armierungsteile brachten eine deutliche Erhöhung der Leistungsdichte. POWER-LINE-Gelenkscheiben haben eine um ­ 100 Prozent höhere Lebensdauer im Vergleich zu Standard-Line-Gelenkscheiben. Wahlweise lassen sich bis zu 20 Prozent höhere Drehmomente oder ein Grad höhere Beugewinkel übertragen – bei gleichbleibenden Abmessungen und akustischem Abstimmungspotenzial.

Das Power-Line-Armierungssystem: Zusätzliche innere Armierungsteile stützen die Tenpu-Fadenpakete.
Das Power-Line-Armierungssystem: Zusätzliche innere Armierungsteile stützen die Tenpu-Fadenpakete.
(SGF)

„So ist es möglich, akustische Abstimmungen durchzuführen, die sonst aufgrund von Einbußen der Bauteillebensdauer nicht möglich gewesen wären“, erläutert Reihle. „Alternativ profitieren die Kunden von neuen Möglichkeiten zum Downsizing, da bei unveränderten Leistungsanforderungen POWER-LINE-­Gelenkscheiben kleiner dimensioniert werden können als vergleichbare Standard-Line-Gelenkscheiben.“

Zusätzliche innere Armierungsteile

Erreicht wird diese Leistungssteigerung durch das SGF-POWER-LINE-Armierungssystem. Der Einsatz zusätzlicher innerer Armierungsteile trennt die in unterschiedliche Drehrichtungen wirkenden Tenpu-Fadenpakete voneinander und stützt sie dabei seitlich. „Dadurch können wir das volle Belastungspotenzial der Tenpu-Fäden ausnutzen.

Das Versagenskriterium verschiebt sich vom ungünstigen Scheitel des Tenpu-Fadenpakets in den günstigeren Strang“, erklärt Marco Jändl, einer der an der Weiterentwicklung beteiligten SGF-Ingenieure. Dies sorgt dafür, dass die Lastverteilung der Tenpu-Fadenpakete im gesamten Querschnitt homogenisiert wird und dadurch eine insgesamt höhere Leistungsdichte bei gleichem Schlingenquerschnitt möglich ist. Außerdem verringert die Trennung der unterschiedlichen Belastungsstrecken die Reibung der Tenpu-Fadenpakete untereinander.

Wartungsfreie Tilger

Die SGF-Tilger sind wartungsfrei und lassen sich bereits bei niedrigen torsionalen Frequenzen ab zirka 30 Hz einsetzen. Sie haben selbst bei hohen Betriebsdrehzahlen durch die radiale Gleitstein-Führung ein sehr gutes Unwuchtverhalten. Somit wird auch ein Verbau der Tilger an der anregungsintensiveren Hinterachse ermöglicht. Für eine optimale Innenraumakustik wird der Torsionsschwingungstilger in Verbindung mit einer breitbandig dämpfenden Gelenkscheibe verbaut. „Mit der neuen Tilgergeneration erreichen wir deutliche Bauraumeinsparungen und erleichtern die Montage“, betont Johann Löw, verantwortlicher Projektleiter. Ein neuartiges Gleitsteinkonzept gewährleistet bei den rotierenden Tilgern optimales Unwuchtverhalten – auch bei sehr niedrigen Frequenzen in torsionaler Richtung.

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