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Die Gleitstein-Konzepte
Das Konzept mit einteiligem Gleitstein ermöglicht die Anbindung des Gleitsteins an das Tilgerblech ausschließlich durch einen vulkanisierten Gummi-Formschluss (Abbildung 3, Detail 1). Dies reduziert den Montageaufwand im Fertigungsprozess erheblich.

Zudem ist es möglich, die Gleitsteine dünner auszuführen und so zusätzlichen Bauraum einzusparen (Abbildung 3, Detail 2). In diesem Fall wird der Gleitstein adhäsiv an das Elastomer gebunden. Das Konzept mit zweiteiligem Gleitstein ermöglicht es, über die beiden Gleitflächenkonturen eine Führung vorzusehen (Abbildung 3, Detail 3). Diese sorgt für eine axiale Abstützung und vermeidet ein Taumeln der Tilgermasse. Zudem besteht beim zweigeteilten Gleitsteinkonzept die Möglichkeit der Verwendung von Tilgermassen, deren Oberfläche nicht zusätzlich spanend bearbeitet werden muss, um eine Gleitfläche zu erzeugen. Möglich ist das mittels einer Kunststoff/Kunststoff-Gleitpaarung. Das reduziert den Aufwand bei der Herstellung des Tilgers.
Bauraumreduzierung von bis zu fünf Prozent
Eine deutliche Bauraumreduzierung von bis zu fünf Prozent in radialer Richtung erreicht SGF durch die Integration der Gleitsteine in die Tilgermasse. Die Gussmasse erlaubt das Einbringen der benötigten Aussparungen am Umfang, um die Gleitsteine zu integrieren und den Durchmesser zu reduzieren. POWER-LINE-Gelenkscheiben sind seit Anfang des Jahres 2011 bei SGF in Serie, Tilger der neuen Generation sind seit Mai 2012 auf dem Markt.
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