Automatisiertes Fahren Stellantis investiert in Lidar-on-a-Chip-Technik

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der Autokonzern beteiligt sich am Start-up Steer Light. Es hat eine Lidar-Technik entwickelt, die vergleichsweise präzise und günstig ist.

Steer Light arbeitet an der sogenannten Lidar-on-a-Chip-Technik.(Bild:  Stellantis)
Steer Light arbeitet an der sogenannten Lidar-on-a-Chip-Technik.
(Bild: Stellantis)

Stellantis hat in Steer Light investiert. Wie der Autohersteller mitteilt, arbeitet das Unternehmen an einer neuen Generation von Lidar-Technik. Diese kombiniert ein universelles Halbleitermaterial mit der Geschwindigkeit von Photonen. Die Silizium-Photonik-Technik soll die Umgebung eines Fahrzeugs in drei Dimensionen mit höherer Auflösung und Präzision als derzeit verfügbare Lidar-Systeme erfassen können – und das zu niedrigeren Produktionskosten.

Die Technik habe das Potenzial, Assistenzsysteme signifikant zu verbessern, heißt es einer Mitteilung von Stellantis. Ned Curic, Stellantis Chief Engineering & Technology Officer, sagt: „Verbesserungen im Bereich automatisiertes Fahren haben weiterhin höchste Priorität bei Stellantis.“

Steer Light wurde aus dem französischen Technologiezentrum CEA-Leti ausgegründet. Das Unternehmen nutzt frequenzmoduliertes Dauerstrich-Lidar (Frequency Modulated Continuous Wave Lidar, FMCW) auf der Grundlage der Silizium-Photonik-Technik, die das System auf einem Chip unterbringt. Das System ist – da es keine beweglichen Teile gibt – robust und kompakt. Die FMCW-Technik liefert präzise Tiefen- und Geschwindigkeitsdaten und ist gleichzeitig unempfindlich gegenüber Störungen durch die Umgebung und andere Nutzer.

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