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Subaru Impreza: In den Schatten gestellt

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Dauerröhren darf der Impreza in seiner neuen Generation allerdings nicht mehr: Wegen der strengen Abgas-Grenzwerte hat der Hersteller in Japan das 300-PS-Topmodell WRX STi für den europäischen Markt gestrichen. Christian Amenda hätte ihn gerade aus Marken-Gründen gerne weiter im Angebot gehabt, zeigte sich aber optimistisch, „dass wir von Subaru wieder ein richtig sportliches Modell bekommen, wenn die Zeit dafür reif ist.“ Bis dahin soll der Roadster BRZ die Rolle des Sport-Leuchtturms übernehmen.

Generell stehe in Zeiten der ständigen Abgas-Diskussionen aber eben auch bei Subaru die Vernunft im Vordergrund. Und da gilt es, mit anderen Werten zu glänzen. Die Japaner setzen vor allem auf das Thema Sicherheit. Service-Chef Jörg Kracke berichtete aus einem Schreiben des Impreza-Chefentwicklers Katsuhiro Abe in dem es hieß: Sicherheit hat oberste Priorität. Der Anspruch sei, die sichersten Autos weltweit zu bauen.

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Wesentlich soll dazu das Eyesight-System beitragen. Über die kamerabasierte Technik laufen etwa ein Kollisionswarner samt Notbremsassistent, ein aktiver Spurhalteassistent ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h sowie ein Abstandsregeltempomat. Im Impreza ist Eyesight serienmäßig verbaut. Das hat auch zufolge, dass es das Auto nur noch mit Automatik-Getriebe gibt.

Katsuhiros zweites großes Steckenpferd ist Jörg Kracke zufolge der Innenraum. Die verwendeten Materialien sollen einen hochwertigen Eindruck vermitteln, was Subaru ganz gut gelungen ist. Details wie die große Mittelarmlehne sollen D-Segment-Feeling versprühen. Einen hervorragenden Eindruck hinterließen bei der ersten Ausfahrt die bequemen Vordersitze mit exzellentem Seitenhalt.

Da Subaru mit dem Impreza vor allem jüngere Kunden ansprechen will, darf natürlich auch das Infotainment nicht zu kurz kommen. Ab der zweiten Ausstattungslinie Comfort bekommen Kunden beispielsweise einen 8-Zoll-Touchscreen und ein kleineres TFT-Display, das darüber platziert ist. Android-Auto und Apple-Carplay sind serienmäßig dabei. Für die ersten drei Jahre gibt es zudem kostenlose Navi-Updates, danach werden pro Update rund 200 Euro fällig.

Startpreis 21.980 Euro

Wo wir schon bei Kosten sind, bleibt zum Schluss noch ein Blick auf den Gesamtpreis. In der Basisvariante Trend gibt es den Impreza ab 21.980 Euro. Die weiteren Ausstattungsvarianten heißen Comfort (ab 24.980 Euro), Exclusive (ab 26.480 Euro) und Sport (ab 31.680 Euro). Damit ist die neue Generation etwas teurer positioniert als der Vorgänger, den es für unter 20.000 Euro gab. Subaru erklärt das mit der höheren serienmäßigen Ausstattung.

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