Autonomes Fahren Mobileye beendet interne Lidar-Entwicklung

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Mobileye stellt die Entwicklung des sogenannten FMCW-Lidar für autonome und hochautomatisierte Fahrzeuge ein. Priorität hat nun Imaging Radar.

Mobileye unterhält mit vielen OEMs Partnerschaften – unter anderem mit der Geely-Marke Zeekr.(Bild:  Mobileye)
Mobileye unterhält mit vielen OEMs Partnerschaften – unter anderem mit der Geely-Marke Zeekr.
(Bild: Mobileye)

Die israelische Intel-Tochter Mobileye hat beschlossen, die interne Entwicklung von „Frequency Modulated Continuous Wave“-Lidar,. FMCW, der nächsten Generation für autonome und hochautomatisierte Fahrsysteme zu beenden.

Laut Mitteilung ist das Unternehmen im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der langfristigen Technologie-Roadmap zu der Überzeugung gekommen, dass die Verfügbarkeit von FMCW-Lidar für künftige sogenannte „Eyes-Off“-Systeme weniger essenziell sei. Die Entscheidung beruhe auf einer Reihe von Faktoren, darunter erhebliche Fortschritte in der Computer-Vision auf Basis der „EyeQ6“-Fahrerassistenz-Chips, mehr Klarheit über die Leistung des intern entwickelten Imaging Radars sowie kontinuierliche Kostensenkungen bei sogenannten „Time-of-Flight“-Lidar-Geräten von Drittanbietern.

Imaging Radar wohl ab 2025 in Produktion

Weiter heißt es, die Maßnahme habe keine Auswirkungen auf Kundenproduktprogramme sowie die Produktentwicklung im Allgemeinen. Zudem werde Mobileye weiterhin an der internen Entwicklung eines Imaging Radars festhalten. Dieses soll die Leistungsspezifikationen auf der Grundlage von B-Mustern erfüllen und werde nach Plan voraussichtlich nächstes Jahr in Produktion gehen.

In Bezug auf die interne Sensorentwicklung von Mobileye habe Imaging Radar strategische Priorität. Das Produkt sei ein zentraler Technologiebaustein, von dem sich das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil für Mobileye-basierte Eyes-Off-Systeme in den Bereichen Kosten- und Leistungsoptimierung sowie Skalierbarkeit verspreche.

Das Lidar-F&E-Team mit etwa 100 Beschäftigten soll bis Ende 2024 aufgelöst werden.

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