Praxistest
Zehn Dinge, die uns am Renault Scénic E-Tech aufgefallen sind

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der französische Familien-Stromer zeigt sich im Test als Meister der Widersprüche. Mit 160 kW und bis 600 Kilometer Reichweite will er Premium sein – macht dabei aber nicht alles richtig.

Wir haben den Renault Scénic E-Tech in der Top-Version Esprit Alpine Long Range fahren können.(Bild:  Sven Prawitz/Vogel Communications Group)
Wir haben den Renault Scénic E-Tech in der Top-Version Esprit Alpine Long Range fahren können.
(Bild: Sven Prawitz/Vogel Communications Group)

Der Renault Scénic E-Tech kehrt als Elektro-SUV zurück und wurde prompt zum Auto des Jahres 2024 gewählt. Wir haben die Top-Version Esprit Alpine Long Range mit 160 kW und 87-kWh-Batterie getestet. Bei 50.200 Euro Grundpreis darf man einiges erwarten.

Mit Panoramadach, Assistenzsystem-Paket für 2.600 Euro, Harman-Kardon-Soundsystem für 1.100 Euro und Metallic-Lackierung summierte sich unser Testwagen auf stolze 57.500 Euro – ein Preis, bei dem die Zielgruppe offenbar zweimal überlegt. Die Zulassungszahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von Januar bis November 2025 fanden in Deutschland laut KBA nur 1.770 Exemplare einen Käufer – kaum mehr als 2024, dem Einführungsjahr. Renault reagierte bereits im Frühjahr 2025 mit Nachbesserungen wie One-Pedal-Fahren, V2L-Funktion und Plug & Charge. Der schwache Absatz wird dem grundsoliden Scénic eigentlich nicht gerecht – er ist durchdacht konstruiert, bietet viel Platz und moderne Technik. Doch für ein Familienauto französischer Provenienz sind knapp 60.000 Euro schlicht zu ambitioniert kalkuliert. Die Konkurrenz aus Korea und China bietet Vergleichbares deutlich günstiger.

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