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Was Kostal mit Compleo vorhat

Von Christian Otto 3 min Lesedauer

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Der Autozulieferer Kostal hat den Ladeinfrastruktur-Spezialisten Compleo übernommen. Kostal-CEO Andreas Kostal und Compleo-Chef Jörg Lohr über Synergieeffekte, Ziele und die künftige Aufgabenverteilung.

Jörg Lohr, CEO von Compleo und Andreas Kostal, CEO der Kostal-Gruppe, wollen am Markt für Ladeinfrastruktur eine führende Rolle einnehmen. (Bild:  Kostal)
Jörg Lohr, CEO von Compleo und Andreas Kostal, CEO der Kostal-Gruppe, wollen am Markt für Ladeinfrastruktur eine führende Rolle einnehmen.
(Bild: Kostal)

Herr Kostal, Sie wollen mit der Übernahme von Compleo viele Synergien heben. Welche sind das konkret?

Andreas Kostal: Kostal und Compleo verfügen über vielfach komplementäre Kompetenzen. Das ist bei Kostal der Automobilbereich beim Thema Laden im Fahrzeug und bei Compleo die Ladeinfrastruktur. Dabei überlappen sich unsere Fähigkeiten häufig und ermöglichen einen beidseitigen Nutzen. Ein ähnlicher Synergieeffekt zeigt sich auch in der Industrieelektrik, wo Kostal bereits auf der Infrastrukturseite mit dem Laden aktiv ist oder eben auch im Bereich Photovoltaik. Und natürlich gibt es auch Überschneidungen bei der Software.