Computing Volvo will Autos mit Nvidias Drive-Thor-Technik vorstellen

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Volvo baut die Zusammenarbeit mit Nvidia aus. Konkret sollen daraus Autos hervorgehen, die auf der Thor-Rechenplattform von Nvidia basieren.

Eine Animation eines sogenannten Core-Computing-Systems.(Bild:  Volvo –Screenshot Thomas Günnel/VCG)
Eine Animation eines sogenannten Core-Computing-Systems.
(Bild: Volvo –Screenshot Thomas Günnel/VCG)

Volvo will noch in diesem Jahrzehnt Fahrzeuge auf den Markt bringen, die auf der Plattform „Drive Thor“ von Nvidia basieren. Das hat der Autohersteller mitgeteilt.  Das System leistet bis zu 1.000 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. 
Es ist damit viermal schneller als die im neuen Volvo EX90 verwendete SoC-Technik „Drive Orin“. Gleichzeitig ist das Thor-Rechensystem laut Volvo siebenmal energieeffizienter. 

Der Volvo EX90 ist das erste durch Software definierte Modell der Automobilmarke. Das Elektro-SUV basiert auf einem Core-Computing-System. Der fahrzeuginterne KI-Computer nutzt die System-on-a-Chip-Plattform „Drive“ von Nvidia. Sie leistet bis zu 250 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Mögliche Anwendungen sind zum Beispiel Deep-Learning der von künstlicher Intelligenz unterstützten aktiven Sicherheits- und Assistenzsysteme und das sichere autonome Fahren.

DGX-Plattform für das KI-Training

Für die Entwicklung zum autonomen Fahren hat der Autohersteller sein eigenes Software-Unternehmen Zenseact gegründet. Zenseact nutzt laut Volvo Nvidias DGX-Systeme: eine für große Arbeitslasten optimierte KI-Computing-Plattform. Mit den Systemen trainiert das Softwareunternehmen KI-Modelle. Künftig sollen sie in Fahrzeugen von Volvo auf der Straße unterwegs sein.
Mit der DGX-Plattform, speziell entwickelter KI-Infrastruktur und optimierter Software-Stacks kann Volvo nach eigenen Angaben KI-Modelle effizienter trainieren. Das hauseigene Trainingszentrum für KI werde mit dem System „zu einem der größten in den nordischen Ländern“, beschreibt Anders Bell, Chief Engineering & Technology Officer bei Volvo Cars, in einer Mitteilung. 

Blackwell-GPU für KI-basierte Funktionen im Auto


Drive Thor nutzt die Blackwell-GPU-Architektur des Elektronikkonzerns. Möglich sind damit laut Volvo fortschrittlichere Assistenz- und Sicherheitsfunktionen, das Weiterentwickeln des autonomen Fahrens und neue generative, KI-basierte Funktionen im Fahrzeug.
Mit der Thor-Plattform will Volvo seine selbst entwickelte Software über die gesamte Modellpalette hinweg besser skalieren können. 

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