Zulieferer Was Mahle mit seinem neuen Entwicklungszentrum vorhat
Nahe Stuttgart hat Mahle ein neues Entwicklungszentrum eröffnet. Der Standort soll helfen, die Transformation des Zulieferers voranzutreiben.
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Der Automobilzulieferer Mahle hat in Kornwestheim bei Stuttgart ein neues globales Entwicklungszentrum für Mechatronik eröffnet. Dort sollen etwa 100 Ingenieure Produkte für elektrische Antriebssysteme, Aktuatoren und elektrische Nebenaggregate entwickeln. Die Themenschwerpunkte des neuen Standorts sind Mechatronik, Elektronik sowie Programmierung und Software. Der Fokus liege dabei auf der Entwicklung von Gesamtsystemen.
Interview
„Als Zulieferer würde ich in meinen bewährten Strukturen bleiben“
Zweistelliges Umsatzwachstum bei Elektronik und Mechatronik erwartet
Mahle hat nach eigenen Angaben einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in den neuen Standort investiert. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen einen Geschäftsbereich für Elektronik und Mechatronik gegründet. In den nächsten zehn Jahren erwartet der Zulieferer für dieses Geschäftsfeld ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum. Weitere Entwicklungsstandorte für Elektronik und Mechatronik betreibt Mahle in Slowenien, in Spanien und in China.
„Gerade jetzt ist es wichtig, das richtige Know-how und Portfolio auszubauen, um als etablierter Technologie- und Entwicklungspartner in der Automobilindustrie gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen“, sagt Wilhelm Emperhoff, Mitglied der Konzern-Geschäftsführung und verantwortlich für den Geschäftsbereich Elektronik und Mechatronik.
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