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Entwicklung Wasser und Verschmutzung simulieren

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der Softwareanbieter Exa hat eine Simulation entwickelt, mit der die verschmutzte Fläche auf der Karosserie und abgeleitetes Wasser auf den Scheiben berechnet werden können. BMW überprüfte mit der Software erstmals die Vorgaben seiner Zuliefererteile.

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Mittels Software simulieren OEMs verschmutzte Teile am Fahrzeug und berechnen die Wege von Wasser auf der Frontscheibe.
Mittels Software simulieren OEMs verschmutzte Teile am Fahrzeug und berechnen die Wege von Wasser auf der Frontscheibe.
(Bild: Exa)

Exa hat eine neue Simulation vorgestellt, mit der sich Schmutz, Staub und Wasser auf der Karosserie und der Frontscheibe berechnen lassen. Damit simulieren Pkw- und Nutzfahrzeughersteller die Fläche verschmutzter Teile auf der Karosserie und können die Wege von Wasser auf der Frontscheibe berechnen. Das ist insbesondere für die fehlerfreie Funktion der Sensoren zahlreicher aktiver und passiver Sicherheitssysteme wichtig.

Der Automobilhersteller BMW nutzte die Software erstmals für die Wassermanagementberechnungen der Waschmodule für die Windschutzscheibe. Dabei überprüfte der OEM die vorgegebenen Sprayparameter seines Zulieferers. Holger Gau von BMW dazu: „Wir sehen wachsende Anforderungen für Simulationsanwendungen im Bereich des Wassermanagements, und wir erwarten, dass mit künftigen Simulationen auch Aufgabenfelder wie die Verschmutzung der Seitenscheiben oder die Sichtbarkeit der Rückleuchten adressiert werden können.“

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