Forschungsprojekt Wasserstoffmotoren für Offroad-Anwendungen

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Ein Konsortium unter der Leitung von Mahle will Wasserstoffmotoren für Bau- und Agraranwendungen entwickeln. Mit 5,1 Millionen Euro wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. 

Das Konsortium entwickelt wasserstoffmotorische Antriebsstrangkonzepte für Bau- und Agraranwendungen.(Bild:  Daimler Truck AG)
Das Konsortium entwickelt wasserstoffmotorische Antriebsstrangkonzepte für Bau- und Agraranwendungen.
(Bild: Daimler Truck AG)

Bei der Dekarbonisierung des Verkehrssektors rücken auch schwere Nutzfahrzeuge und nicht-straßengebundene mobile Arbeitsmaschinen  verstärkt in den Vordergrund. Fahrzeug- und Motorenhersteller, Zulieferer und Wissenschaft haben sich deshalb im Projekt „PoWer“ zusammengetan. Sie wollen die anwendungsübergreifende Nutzung wasserstoffmotorischer Antriebsstrangkonzepte für Bau- und Agraranwendungen untersuchen.

Das Vorhaben wird vom Zulieferer Mahle geleitet. Des Weiteren wirken mit: Deutz, KIT, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Purem, Claas, die TU Braunschweig, Liebherr, Nagel, Umicore, NGK und Castrol. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit 5,1 Millionen Euro gefördert und vom TÜV Rheinland unterstützt. 

Extreme Robustheitsanforderungen

In Fahrzeugkonzeptstudien sowie systemischen Flotten- und Infrastrukturbetrachtungen werden Offroad-Anwendungen demonstriert und analysiert. Zudem erarbeitet das Konsortium Abgasnachbehandlungskonzepte und testet diese am Prüfstand. Es werden der Wasserstoffeinfluss auf Materialien sowie die Reib- und Verschleißcharakteristik untersucht und in Motorläufen qualifiziert. Damit sollen alle Grundlagen erarbeitet werden, die nötig sind, um die extremen Robustheitsanforderungen unter Berücksichtigung künftiger Emissionsrichtlinien von NRMM zu erreichen.

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