Oberflächentechnik Wie moderner Korrosionsschutz funktioniert
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„Den fahre ich, bis er wegrostet“: Dieses Bekenntnis zum eigenen Auto könnte eine sehr lange Zweisamkeit bedeuten. Moderner Korrosionsschutz ist eine komplexe Entwicklungsaufgabe – die Tests sind extrem.
Ein Thema ist seit Jahren aus den Köpfen der meisten Fahrzeugbesitzer verschwunden: Korrosion. Wie bitte, Rost? Das war doch früher!? Stimmt – vor allem, weil Entwickler bessere Möglichkeiten erdacht haben, die das empfindliche Stahlblech wirksam vor Beschädigung und den Folgen schützen. Wie komplex der Ablauf von der Entwicklung bis zum wirksamen Korrosionsschutz ist, zeigte Volkswagen Anfang Februar in Wolfsburg.
Der Ansatz ist identisch mit dem vor zwanzig oder dreißig Jahren: Das Grundmetall muss gegenüber Sauerstoff abgeschottet werden, dann kann es nicht oxidieren. Glatte Oberflächen lassen sich einfach bearbeiten, außerdem besteht hier keine Gefahr von Staunässe. Knifflig wird es bei Falzen, etwa bei Türen oder Schwellern; oder wenn Stahl und Aluminium gemeinsam verbaut werden. Die Werkstoffe haben unterschiedliches elektrisches Potenzial – kommt nun zum Beispiel Wasser in Verbindung mit beiden Materialien, fließt Strom. Das Ergebnis: Kontaktkorrosion.
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