Antriebstechnik Die Antriebe der Zukunft – die Anwendung entscheidet

Von Hartmut Hammer 4 min Lesedauer

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Früher war das Wiener Motorensymposium Treffpunkt der Verbrennerfraktion. Heute stehen Hybridsysteme, Batterien, E-Motoren, Brennstoffzellen und alternative Energieträger wie Wasserstoff und E-Fuels auf der Agenda.

Sung Hwan Cho, CEO and Präsident des südkoreanischen Zulieferers Hyundai Mobis, stellte in Wien die Transformation des Unternehmens hin zu einem Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen vor.(Bild:  ÖVK/Klaus Ranger)
Sung Hwan Cho, CEO and Präsident des südkoreanischen Zulieferers Hyundai Mobis, stellte in Wien die Transformation des Unternehmens hin zu einem Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen vor.
(Bild: ÖVK/Klaus Ranger)

Die erlahmenden Kongress- und Messeaktivitäten der Unternehmen gehen auch am Wiener Motorensymposium nicht spurlos vorüber. Von den Automobilherstellern waren nur Volkswagen mit seinen Konzernmarken sowie Mercedes-Benz, Toyota und Ford mit Vorträgen vor Ort. Von den weltweit größten zehn Zulieferern zeigten lediglich Bosch, Magna und Hyundai Mobis mit Vorträgen und Ausstellungsstand Präsenz.

Viel Beachtung fand die rasche Reaktion der Unternehmen auf geopolitische Risiken wie der Verfügbarkeit von Rohstoffen oder Kostensteigerungen. So entdecken Vitesco Technologies und Valeo den fremderregten Synchron-Elektromotor (FSM) wieder und präsentierten in Wien Untersuchungen zum Serienpotenzial dieser Antriebstechnik. Da der FSM ohne Permanentmagneten und somit teure seltene Erden auskommt, ist er per se günstiger als permanentmagneterregte Synchronmotoren (PSM). Außerdem hat er materialseitig einen deutlich geringeren CO2-Footprint.