ZF Friedrichshafen ZF nimmt Lieferanten in die Pflicht
Die ZF Friedrichshafen AG will in den kommenden zwei Jahren eine halbe Milliarde Euro einsparen. Um das zu erreichen, will der Zulieferer unter anderem die Zahl seiner Lieferanten deutlich reduzieren.
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„Um die starke Kundennachfrage bedienen zu können, sind enorme Investitionen in neue Werke und Produktionsanlagen nötig“, erklärt ZF-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Sommer und fügt an: „Durch diese ganz erheblichen Vorleistungen nimmt der Druck auf unser Ergebnis deutlich zu – und wir müssen diesen Druck maßvoll an unsere Lieferanten weitergeben.“
Einheitliche Einkaufsbedingungen
Für die Lieferanten bedeutet das vor allem: Bisher dezentral verhandelte Einkaufsbedingungen werden ZF-weit vereinheitlicht. Statt mehrerer dezentraler Einkaufspartner erhalten nun auch die Lieferanten jeweils einen zentralen Verhandlungspartner und standardisierte Einkaufsbedingungen. Dazu gehören auch einheitliche Zahlungsziele, die bisher erheblich variieren. Der Einkauf des Konzerns folgt damit der Neuorganisation des Unternehmens: In deren Zuge wurden zu Beginn des Jahres 2011 aus fünf Unternehmensbereichen und einigen selbstständigen Geschäftsfeldern vier ZF-Divisionen gebildet. Außerdem wurde die Zahl der Ansprechpartner für die Kunden stark reduziert.
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