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Geplantes Umsatzwachstum: 20 Milliarden Euro
Bis zum Jahr 2015 strebt der Automobilzulieferer ein Umsatzwachstum von heute 15,5 auf über 20 Milliarden Euro an. Im Zuge dieses geplanten Wachstums will ZF stärker auf die internationale Ausrichtung seiner Lieferanten achten.

Es werde für den Konzern immer wichtiger, dass auch die Lieferanten weltweit lieferfähig sind und Produktionsmaterial in gleicher Güte nicht nur in Europa, sondern auch in Asien oder Nord- und Südamerika liefern können. „Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir also künftig stärker auf deren globale Ausrichtung“, sagt Sommer. „Im Zuge der Neuorganisation unserer Lieferantenbeziehungen werden wir auch die Anzahl unserer Lieferanten deutlich reduzieren.“
„Die Lieferanten sind gefordert“
Durch das kräftige Wachstum steigen bei ZF die Stückzahlen der hergestellten Produkte – und mit Perspektive auf die Lieferanten die Einkaufsvolumina. „Hier wirken Skaleneffekte, die sich auch in unseren Einkaufspreisen niederschlagen müssen“, erläutert ZF-Chef Sommer den von den Lieferanten geforderten Mengenrabatt. Sommer: „Insgesamt sind spürbare Beiträge unserer Lieferanten zu unserem Wachstum gefordert, das sich künftig stärker an der Profitabilität orientieren wird – Umsatzwachstum ist kein Wert an sich.“
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