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Entwicklung Audi steigt bei csi ein

| Redakteur: Bernd Otterbach

Nach der Übernahme der PSW automotive engineering GmbH ist Audi bei einem weiteren Entwicklungsdienstleister eingestiegen - der csi Unternehmensgruppe.

Der Automobilhersteller will 49 der Anteile an dem Unternehmen aus Neckarsulm übernehmen. Durch die gewonnenen Kompetenzen wolle sich Audi zusätzliche Kapazität für die Entwicklung neuer Modelle erschließen, teilte der OEM am Montag mit.

„Seit mehr als zehn Jahren sind die csi-Ingenieure unsere zuverlässigen Partner“, sagt Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung von Audi. „Wir haben zusammen schon viele erfolgreiche Projekte auf die Straße gebracht - ein gutes Beispiel dafür ist der R8.“

Steffen Boll, Geschäftsführer und Mitbegründer der csi verwaltungs GmbH, ist überzeugt, dass Audi und csi von der vertieften Zusammenarbeit profitieren werden. „Beim Thema Leichtbau passen unsere Ansätze einer intelligenten Mischbauweise gut zusammen – da wird es viele Synergien geben.“

Zu den Kernkompetenzen der rund 250 csi-Mitarbeiter gehören Interieur- und Karosserieentwicklung sowie Leichtbau durch innovativen Materialmix. Neben dem Entwicklungszentrum in Neckarsulm ist csi an den Standorten Ingolstadt, Sindelfingen, München, Winterberg, Wolfsburg, Weissach und Zwickau vertreten.

Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und schloss sich 2008 mit der Firma Alucar aus Winterberg zusammen. Zu den Kunden gehören neben Audi unter anderem auch BMW, Porsche, Faurecia, Dräxlmaier, Magna, Röchling, Peguform, Rieter und Dagro-Eissmann.

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