Mergers & Acquisitions Konsolidierung und Tech-Zugang prägen M&A-Markt in Europa

Ein Gastbeitrag von Jörg Brunner, Hendrik Engelhardt, Daniel Arand, Julian Antos* 3 min Lesedauer

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Der M&A-Markt ist 2025 um 19 Prozent eingebrochen. Die Aktivitäten sind von krisenbedingten Übernahmen und technologiegetriebenen Transaktionen geprägt. Strategische Weitsicht ist gefragter denn je.

Symbolbild(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Symbolbild
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Die Automobilzulieferindustrie in Europa befindet sich in einer Phase beschleunigter Marktbereinigung. Diese Entwicklung hat sich auch im Jahr 2025 fortgesetzt: Der M&A-Markt ist um knapp 19 Prozent eingebrochen – konkret ist die Anzahl der Transaktionen von 186 im Jahr 2024 auf 151 im Jahr 2025 gefallen. Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: In der DACH-Region fällt die Anzahl der Transaktionen von 2024 auf 2025 von 48 auf 36 (-25 %). Damit verzeichnet diese Region den deutlichsten Rückgang in Europa, absolut gesehen bleibt sie jedoch weiterhin M&A-Spitzenreiter, gefolgt von Großbritannien, Italien und Frankreich.

Struktureller Druck

Unsichere wirtschaftliche Aussichten, hohe Finanzierungskosten – wenn eine Finanzierung überhaupt möglich ist –, unterschiedliche Preisvorstellungen und Integrationsrisiken durch bestehende Strukturen haben Übernahmen im Automobilsektor gebremst.