Batterietechnik BASF und Umicore schließen Patent-Vereinbarung ab

Redakteur: Tanja Schmitt

BASF forscht an neuen Kathodenmaterialien, um die Leistung von Batterien zu erhöhen. Jetzt hat der Chemieriese mit dem belgischen Materialexperten Umicore eine Patentvereinbarung abgeschlossen.

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Forschung an Hochleistungs-Batteriematerialien im BASF-Labor in Ludwigshafen.
Forschung an Hochleistungs-Batteriematerialien im BASF-Labor in Ludwigshafen.
(Bild: BASF)

BASF und Umicore haben eine nicht-exklusive Patent-Kreuzlizenzvereinbarung abgeschlossen. Sie umfasst Kathodenmaterialien (CAM) und deren Vorprodukte (PCAM), einschließlich chemischer Zusammensetzungen wie Nickel-Kobalt-Mangan (NCM), Nickel-Kobalt-Aluminium (NCA), Nickel-Kobalt-Mangan-Aluminium (NCMA) und Lithium-reiches hoch-Manganhaltiges Hochenergie-NCM (HE NCM).

Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte sind entscheidend für die Leistung, Sicherheit und Kosten von Lithium-Ionen-Batterien. Bereits seit mehreren Jahren entwickeln die beiden Unternehmen PCAMs und CAMs mit niedrigem, mittlerem und hohem Nickelgehalt. Mit der Lizenzvereinbarung können BASF und Umicore eine breitere Palette von IP-geschützter Technik in Bezug auf Merkmale wie chemische Zusammensetzung, morphologische Eigenschaften der Pulver und chemische Stabilität kombinieren.

100 Patentfamilien

Außerdem wollen die beiden Unternehmen schneller neue Produkte entwickeln und die IP-Risiken für Batteriezellenhersteller reduzieren. Die Vereinbarung umfasst mehr als 100 Patentfamilien, die in Europa, den USA, China, Korea und Japan angemeldet wurden. Beide Parteien behalten sich das Recht vor, ihre eigenen IP-Rechte auch in Zukunft gegenüber Dritten geltend zu machen.

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