BMW und Mistral AI Künstliche Intelligenz in der Crashsimulation

Von Berit Klotz 1 min Lesedauer

BMW und Mistral AI entwickeln gemeinsam Crashsimulationen mit Künstlicher Intelligenz.

Mit Crashsimulationen erzeugt BMW große Mengen Engineering-Daten – mit denen sich eine KI trainieren lässt.(Bild:  BMW Group)
Mit Crashsimulationen erzeugt BMW große Mengen Engineering-Daten – mit denen sich eine KI trainieren lässt.
(Bild: BMW Group)

BMW Group und Mistral AI wollen gemeinsam den Einsatz von KI in der Crashsimulation weiterentwickeln. Komplexe Aufgaben sollen qualitativer, genauer und schneller erledigt werden. Außerdem soll so KI auf weitere Bereiche der Fahrzeugentwicklung skaliert werden.

Der Bedarf an anwendungsspezifischer KI ist groß, weil Crashsimulationen immer komplexer werden. Bis zu tausend Simulationen pro Woche führt BMW nach Unternehmensangaben inzwischen virtuell durch. So entstand über die Jahre ein Datensatz von über einem Petabyte. Die Daten enthalten hochdetaillierte Informationen über Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten – laut BMW „eine einzigartige Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells“.

Die benutzten KI-Systeme sind sogenannte Large Industry Models. Sie sind auf branchenspezifische Daten trainiert und integrieren Domänenwissen direkt in das Modell.

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