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Audi R8 e-tron Bildschirm statt Innenspiegel

| Autor / Redakteur: SP-X/hh / Michael Ziegler

Der Audi R8 e-tron soll nicht nur mit einem Elektroantrieb aufwarten, sondern auch mit einem neuartigen Innenspiegel. Die Technik ist bislang nur aus Konzeptfahrzeugen bekannt.

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Ein 7,7 Zoll großer Bildschirm liefert die Sicht nach hinten.
Ein 7,7 Zoll großer Bildschirm liefert die Sicht nach hinten.
(Audi)

Audi macht den Innenspiegel digital. Im Elektro-Supersportwagen R8 e-tron sorgt erstmals bei einem Serienfahrzeug ein Bildschirm anstelle einer reflektierenden Metallfolie für die Sicht nach hinten. Die Neuerung ist vor allem konstruktionsbedingt, da das Ingolstädter E-Auto keine Heckscheibe besitzt. Stattdessen ist am Heck eine Kamera eingebaut, die ihr Bild an den 7,7 Zoll großen Matrix-Bildschirm im Innenspiegelgehäuse leitet. Dieser soll ein größeres Sichtfeld abbilden als konventionelle Spiegel.

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Kamerabasierte Spiegel kennt man bisher lediglich von Konzeptfahrzeugen. Dort werden häufig die Außenspiegel durch Elektronik ersetzt, einerseits als optischer Gag, andererseits zur Verbesserung der Aerodynamik. Der Elektro-R8 verfügt jedoch über konventionelle Außenspiegel.

Der Audi R8 e-tron soll Ende des Jahres auf den Markt kommen. Angetrieben wird die Elektroversion des Supersportwagens R8 von zwei Elektromotoren mit zusammen 280 kW/381 PS und 820 Nm Drehmoment. Der Spurt auf Tempo 100 erfolgt in 4,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h begrenzt. Als Reichweite gibt der Hersteller 215 Kilometer an.

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