Elektromobilität

BMW: Frontantrieb und Hybrid-Van

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Neues Innenraumkonzept

Beim Innenraumkonzept haben sich die Münchner auf neues Terrain gewagt: Die Mittelkonsole scheint zwischen den Vordersitzen zu schweben und geht fließend in die Instrumententafel über. Der Hingucker schlechthin dürfte aber das Panoramadach sein: Es erstreckt sich über die gesamte Dachfläche des Fahrzeugs und wechselt per Knopfdruck Raumgefühl und Temperatur. Für den gewünschten Helligkeits- und Temperatureffekt im Innenraum lässt sich die verwendete Verbundglas-Dachscheibe mit innovativer Suspended-Particle-Devise (SPD) -Technik per Knopfdruck elektrisch auf starkes Sonnenbrillenniveau abdunkeln oder glasklar aufhellen. Einen besonderen Lichteffekt erzielen die Insassen, wenn sie manuell ein großflächiges Blattstruktur-Design in den Glashimmel hineinschalten. Über elektrische Impulse wechselt die molekulare Struktur in der Glasfläche je nach Wunsch stufenlos zwischen hell und dunkel.

Ausfahrbares Head-Up-Display

Optional gibt es ein vollfarbiges Head-Up-Display auf einer speziellen ausfahrbaren Glasfläche zwischen Lenkrad und Frontscheibe. Es projiziert alle wichtigen Informationen in brillanter Auflösung direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Die Intensität der Projektionen passt sich automatisch den Lichtverhältnissen an. Dabei folgt das Tag- und Nachtdesign analog der Instrumenten-Darstellung. Je nach Einstellung werden neben der aktuellen Fahrgeschwindigkeit auch Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote angezeigt. Darüber hinaus erhält der Fahrer Navigationshilfen sowie diverse Warnhinweise.

Routenplanung für den Elektroantrieb

Ein großes 8-Zoll-Display übernimmt die Menüführung und die Routenplanung des neuen Navigationssystems. Das zentrale Informationsdisplay visualisiert außerdem den aktuellen Betriebszustand des Hybrid-Systems. Um die maximale Effizienz des Hybrid-Antriebes zu nutzen, ist dessen Leistungselektronik mit dem intelligenten Navigationssystem Plus vernetzt: Das System bedient sich der Daten des Navigationssystems – Streckenprofil, Tempolimits oder Verkehrslage – und berechnet so bereits im Vorfeld die für den Einsatz des Elektroantriebs beziehungsweise für das Aufladen der Batterie am besten geeigneten Streckenabschnitte und Fahrsituationen. Mithilfe dieser optimierten Ladestrategie lassen sich bis zu zehn Prozent Energie sparen und die mögliche Fahrstrecke im rein elektrischen Betrieb verlängern.

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