Zulieferer Aumovio startet erfolgreich an der Börse

Von Ipek Muftuler 2 min Lesedauer

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Die ehemalige Continental Automotive ist mit einem Kurs von 35,00 Euro an der Frankfurter Wertpapierbörse gestartet. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 3,5 Milliarden Euro.

Aumovio, der ehemalige Unternehmensbereich Automotive von Continental, ist am 18. September mit der Handelsaufnahme seiner Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse als eigenständiges Unternehmen gestartet.(Bild:  Aumovio)
Aumovio, der ehemalige Unternehmensbereich Automotive von Continental, ist am 18. September mit der Handelsaufnahme seiner Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse als eigenständiges Unternehmen gestartet.
(Bild: Aumovio)

Die Aumovio SE (Aumovio), der ehemalige Unternehmensbereich Automotive von Continental, ist am 18. September mit der Handelsaufnahme seiner Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse als eigenständiges Unternehmen gestartet. Der Zulieferer ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Anbieter von Hard- und Softwarelösungen für Fahrzeuge und hat eine starke Position in den Wachstumssegmenten für die Mobilität der Zukunft. Gestützt auf seine globale Kundenbasis verfolgt Aumovio laut Mitteilung eine wertorientierte Entwicklung. Der Zulieferer hat seine Profitabilität mit einer bereinigten EBIT-Marge von 2,7 Prozent im ersten Halbjahr 2025 verbessert. Die Aktie eröffnete den Handel bei 35,00 Euro, das entspricht einer Marktkapitalisierung von 3,5 Milliarden Euro.

„Mit der Börsennotierung schlagen wir ein neues Buch in unserer Unternehmensgeschichte auf. Heute beginnt nicht nur der Handel unserer Aktie, sondern wir starten als neues Unternehmen Aumovio. Wir treten an, die Zukunft der Mobilität als einer der führenden Anbieter für Automobilelektronik maßgeblich zu prägen. Dabei verbinden wir unsere Tradition und einzigartige Automobil-Expertise mit dem klaren Fokus, als eigenständiges Unternehmen eine vielversprechende Zukunft zu gestalten“, sagte Philipp von Hirschheydt, CEO von Aumovio, anlässlich des Listing-Events auf dem Frankfurter Börsenparkett. „Ich bedanke mich herzlich beim gesamten Team für den großartigen Einsatz in den vergangenen Monaten. Der heutige Börsenstart ist für uns Ansporn, unsere Strategie konsequent fortzusetzen – für unsere Aktionäre, unsere Kunden sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Finanzschuldenfrei in die Unabhängigkeit

Aumovio geht laut Mitteilung mit einer starken Bilanz und finanzschuldenfrei in die Unabhängigkeit. Das Unternehmen verfügt zum 30. Juni 2025 über Barmittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und einen Kreditrahmen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro. Man konzentriere sich weiterhin auf eine solide Kapitalausstattung und eine Steigerung des Cashflows, heißt es weiter.

Wie Aumovio im Rahmen seines Kapitalmarkttages im Juni 2025 bereits bekannt gab, plant das Unternehmen den Umsatz langfristig auf über 24 Milliarden Euro (2024: 19,6 Milliarden Euro) zu steigern. Dabei setzt der Zulieferer mit seinen über 86.000 Beschäftigten auf seine globale Aufstellung in Entwicklung und Produktion und weltweit etablierte Kundenbeziehungen. Aumovio erwartet, dass der Wert pro Fahrzeug in den Produktsegmenten, für die das Unternehmen Lösungen anbietet, bis 2029 jährlich um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Mit einem klaren Fokus auf wachstumsstarke und wertsteigernde Technologien für das softwaredefinierte Fahrzeug will das Unternehmen die Entwicklung sicherer, begeisternder, vernetzter und autonomer Mobilität global vorantreiben. Langfristig strebt man eine bereinigte EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent (2024: 2,5 Prozent) an.

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