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Fraunhofer ESK Bordnetzarchitektur für E-Autos

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die Fraunhofer ESK zeigt auf der embedded world eine neue Bordnetzarchitektur, die fahrzeugübergreifende Informationen, wie sie aus der Car-to-X-Kommunikation gewonnen werden, nutzt.

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Je mehr Energie die Funktionen im Elektrofahrzeug brauchen, desto kürzer fährt man mit einer Batterieladung. Aus diesem Grund haben die Forscher des Fraunhofer ESK ein Datenbordnetz entwickelt, bei dem die Energieeffizienz und die funktionale Sicherheit im Vordergrund stehen. Ein spezielles Energiemanagement für Body-, Komfort- und Infotainment-Elektronik soll den Energievorrat des Elektroautos schonen.

Das Datenbordnetz nutzt Car-to-X-Informationen aus der Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt. Sensoren im Fahrzeug geben positionsgenaue und aktuelle Warnmeldungen an die Infrastruktur, die Ampel, und andere Fahrzeuge. Effiziente Fahr- und Betriebsstrategien lassen sich berechnen, wenn diese Daten mit Staumeldungen oder Informationen aus dem Internet kombiniert werden. Dazu muss die Fahrzeugsoftware dynamischer und offener werden, ohne bei der Sicherheit Kompromisse zu machen.

Mit den dynamischen Konzepten der Fraunhofer ESK soll die Fehlertoleranz erhöhen. Zudem könnten auch Consumer Devices nahtlos ins Fahrzeug integriert werden, teilte das Institut weiter mit. Die Simulation am Messestand zeigt ein nahtlos integriertes Mobiltelefon, über das das Fahrzeug auf die Kontakte in sozialen Netzwerken zugreifen kann. Diese Informationen sollen den Fahrer sicher an sein Ziel bringen.

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