Produktion
Megacasting bei Volvo: 43 Kilo Aluguss am Stück
Megacasting gilt als „game changer“ im Karosseriebau. Volvo setzt das Verfahren im neuen E-SUV EX60 erstmals ein.
Natürlich geht es auch um die Kosten. Neue Technologien müssen sich bezahlt machen und das möglichst schnell. Doch bei diesem Thema werden Megacasting-Experten schmallippig. Auch bei Volvo: Einzelinvestionen werden nicht beziffert. Rund 930 Millionen Euro investierte der schwedische Hersteller mit chinesischer Mutter in die Erneuerung und Vorbereitung der Fertigung des EX60 am Volvo-Stammsitz Torslanda nahe Göteborg – inklusive einer Megacasting-Anlage, ein Projekt mit dem Schweizer Konzern Bühler.
„Wachstumstreiber für Volvo und den Industriestandort Schweden“
Vier Jahre bereitete sich das Werk auf den Start des vollelektrischen Mittelklasse-SUVs auf der neuen SPA3-Plattform mit 800-Volt-Technik vor. So entstand am Standort ein neues Werk für die Batteriemontage. Die prismatischen Zellen liefert CATL. Am 22. April 2026 war es dann soweit: Volvo-CEO Håkan Samuelsson fuhr beim Start-of-Production-Termin den ersten Serien-EX60 eigenhändig vom Band. Das E-Auto sei „unsere Zukunft“ und ein „wichtiger Meilenstein“, sagte der Volvo-Chef. Sein erklärtes Ziel: zu den „Frontrunners“ bei der E-Mobilität zählen.
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