Top-100-Suppliers Wer sich nicht anpasst, verliert

Ein Gastbeitrag von Alexander Timmer, Jürgen Simon, Jakob Rüchardt, Felix Riebel, Simon Flierl, Luca Hunger* 10 min Lesedauer

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Die 100 größten Automobilzulieferer konnten im Jahr 2025 nicht von einem steigenden Produktionsvolumen profitieren. Die Wachstumsdynamik der Branche bestimmen zunehmend Unternehmen aus China.

Als Innovationstreiber hat Mercedes das Technologieprogramm „Tomorrow XX“ vorgestellt. Mit Zulieferern will der OEM die Grenzen des technisch Machbaren ausloten.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Als Innovationstreiber hat Mercedes das Technologieprogramm „Tomorrow XX“ vorgestellt. Mit Zulieferern will der OEM die Grenzen des technisch Machbaren ausloten.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Nach dem Rückgang im Vorjahr erholte sich die weltweite Fahrzeugproduktion 2025 spürbar: Mit 92,9 Millionen Fahrzeugen rollten rund 4 Prozent mehr Einheiten vom Band als noch 2024, das sind allerdings immer noch rund 1,3 Prozent unter dem Vor-Covid-Niveau. Die 100 größten Automobilzulieferer konnten davon jedoch nicht profitieren: Ihr kumulierter Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 1.061 Milliarden Euro. Dabei dämpften Wechselkurseffekte die Entwicklung. Ohne die Abwertung der meisten Währungen gegenüber dem Euro wäre der kumulierte Umsatz um 0,8 Prozent gewachsen.