Verkehrssicherheit Warum China blaue ADAS-Leuchten verbietet

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

China verbietet blaue Signalleuchten für Fahrassistenzsysteme. Seit dem 27. Juli dürfen neu zugelassene Pkw-Modelle derartige Lichter nicht mehr haben.

Die chinesische Regierung plant, die sogenannten "Automated Driving System Marker Lamps“ bei Neufahrzeugen zu verbieten. Sie lenken ab und können u.a. andere Fahrer blenden.  (Bild:  erstellt mit KI)
Die chinesische Regierung plant, die sogenannten "Automated Driving System Marker Lamps“ bei Neufahrzeugen zu verbieten. Sie lenken ab und können u.a. andere Fahrer blenden.
(Bild: erstellt mit KI)

Die blauen Autolichter, die in China zuletzt das Straßenbild erobert hatten, sind verboten. Gemeint sind die schmalen blauen Leuchtbänder außen an der Karosserie, die aufleuchten, sobald die ADAS-Fahrassistenz eines Autos eingeschaltet wird. Seit dem 27. Juli dürfen neu zugelassene Pkw-Modelle derartige Lichter nicht mehr haben.

Das Industrieministerium MIIT hat ein Dekret an Chinas Automobilhersteller verschickt, demzufolge die blauen Lichter gegen die nationale Lichtnorm GB4785 verstoßen, berichtet das Autoportal CNEVPost. Eine offizielle Verlautbarung gibt es zwar noch nicht, Blogger verbreiten aber Screenshots des Dekrets.