Studie Software-defined Vehicle ist das Eintrittsticket

Von Mario Hommen/SP-X 1 min Lesedauer

Laut einer Analyse von CAM und Accenture reicht die bisherige Software-Architektur vieler Autohersteller nicht aus, den nächsten Entwicklungsschritt zum AI-defined Vehicle konsequent weiterzugehen.

Das Software-defined Vehicle ist die entscheidende Voraussetzung für die nächste Entwicklungsstufe des Autos: das AI-defined Vehicle(Bild:  Valeo)
Das Software-defined Vehicle ist die entscheidende Voraussetzung für die nächste Entwicklungsstufe des Autos: das AI-defined Vehicle
(Bild: Valeo)

Der Wandel zum sogenannten Software-defined Vehicle (SDV) ist laut dem Center of Automotive Management (CAM) die entscheidende Voraussetzung für die nächste Entwicklungsstufe des Autos: das AI-defined Vehicle (AIDV). In einer aktuellen Studie warnt das CAM gemeinsam mit Accenture davor, dass viele Hersteller zwar KI-Funktionen ankündigen, ihre Software- und Datenarchitekturen dafür jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet sind.

Laut dem Report wird künftig weniger die Zahl digitaler Features über die Wettbewerbsfähigkeit eines Herstellers entscheiden als vielmehr die Fähigkeit, Fahrzeuge kontinuierlich per Over-the-Air-Update weiterzuentwickeln. KI entwickelt sich dabei zunehmend vom Zusatzfeature zum zentralen Bestandteil des Fahrzeugs, der das Fahrzeug zudem lernfähig macht.

Herstellern mit fragmentierten Elektronik- und Softwarestrukturen drohen deshalb an wachsender Komplexität zu scheitern. Hinter SDV-basierten Diensten und Funktionen steckt auch ein lukrativer Markt: Laut Studie könnten im Jahr 2035 die weltweiten Umsätze in diesem Bereich auf mehr als 115 Milliarden Euro steigen.

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