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Fertigung im Takt der Fahrzeugmontage
Der Herstellungsprozess der Türsysteme erfolgt nach dem sogenannten Just-in-Sequence-Verfahren. In Bremen verbleiben nach Eingang der Bestellung rund 280 Minuten für Montage, Prüfung, Transport und einbaufertige Lieferung in die sechs Kilometer entfernte Daimler-Produktionsstätte. „Wir fertigen mehr als 700 Varianten. Unser Kunde erhält ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes, qualitativ hochwertiges Produkt und zwar genau in der Reihenfolge und zu dem Zeitpunkt, wenn er es für seine Fahrzeug-Endmontage benötigt“, schildert Jaiser.
Bis nächstes Jahr steigert das Unternehmen die Produktion und stattet dann täglich bis zu 1.050 Fahrzeuge mit Türsystemen aus. Weiterhin produziert Brose in dem Werk Schlossmodule für verschiedene Daimler-Modelle. Es ist geplant, bis 2016 die Anzahl der Mitarbeiter auf 75 zu erhöhen.
Ein System – vier Kontinente
Bremen ist einer von weltweit vier Standorten, an denen Brose Türsysteme für die Mercedes-Benz C-Klasse produziert. Die Hansestadt übernimmt dabei eine Vorbildfunktion: Die gesammelten Erfahrungen fließen in die nachfolgenden Fertigungsanläufe in East London (Südafrika), Tuscaloosa (USA) und Peking (China) ein.
Für die neue C-Klasse liefert Brose zudem Leichtbausitzstrukturen, Kühlerlüftermodule, Antriebe für die elektrische Lenkung sowie Systeme zum berührungslosen Öffnen und Schließen der Heckklappe.
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