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Business-Autos: Luxus mit Dieselantrieb

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Oberklasse in der gehobenen Mittelklasse

Und was schluckt der Business-Wagen im Vorstandsfuhrpark bei Kaiser‘s Tengelmann? Dazu gibt es keine Aussage, auch nicht ob es sich um einen Quattro handelt. Den Audi A6 Avant 3.0 TDI Quattro gibt es mit vier Leistungen von 160 kW/218 PS bis 240 kW/326 PS. Der Avant im Test mit 3,0-Liter-Diesel und 235 kW/320 PS Leistung und Achtstufen-Automatik „Tiptronic“ ließ keine Zweifel aufkommen: Der Business-Audi ist zweifelsohne Oberklasse. Wer will kann dessen volle Kraft von maximal 650 Nm auf die Kurbelwelle wirken lassen und beschleunigt aus dem Stand auf 100 km/h in 5,2 Sekunden und weiter bis auf 250 km/h.

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Der Reisewagen verbrauchte mit einem Fahrtanteil von 80 Prozent Autobahn im Mittel 7,7 l/100km. Bei verhärtetem Gasfuß strebt die Anzeige im Bordcomputer über die zehn Liter und im Stadtverkehr pendelt sich der Diesel-Konsum auf 9,7 l/100 km ein. Der Businessliner ohne Fehl und Tadel ist etwas für die Vorstandsetage. Denn der von Audi sehr gut ausgestattete Testwagen brachte es auf einen Preis von knapp 115.000 Euro.

Viel Platz bei knapp fünf Metern Länge

Alle drei Wettbewerber bieten mit ihren Dieselfahrzeugen Technik und Leistung der Spitzenklasse, die ebenso beim Innenraumdesign mit Schick und vielfältigen, optionalen Erweiterungen wie Connectivity und Infotainment überzeugen. Die hochwertige Verarbeitungsqualität und die exzellenten Sitze runden den sehr guten Eindruck ab. Nicht viel fehlt den Testkandidaten am Fünf-Meter-Längenmaß. Kein Wunder, dass alle großzügige Platzverhältnisse für die erste und zweite Sitzreihe bieten. Dementsprechend groß ist auch der Kofferraum bei den Dieselfahrzeugen: Bei den Limousinen bietet der Audi A6 mit 530 Litern das größte Volumen: zehn Liter mehr als der BMW Fünfer und 40 Liter mehr als die Mercedes E-Klasse. Bei den Kombis glänzt das E-Klasse T-Modell mit 600 Litern bis 1.855 Liter - A6 Avant 565 Liter bis 1.680 Liter und Fünfer Touring 560 Liter bis 1.670 Liter.

Je nach Markenpräferenz

Die Entscheidung zwischen den einzelnen Fabrikaten dürfte meist von der Markenpräferenz des jeweiligen Privatkäufers und Fuhrparkleiters abhängen. Falsch liegt der Kunde eines Business-Wagens aus Süddeutschland mit keinem der Angebote. Wer jedoch umweltfreundlich unterwegs sein will, erzielt mit den Diesel-Basismotoren den geringsten Verbrauch – und das ohne Einschränkungen.

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