Neuzulassungen Chinas Automarkt leidet unter dem „Volkskrieg“ gegen Corona

Von Henrik Bork

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In China hinterlassen die Null-Covid-Maßnahmen immer deutlichere Spuren in der Wirtschaft. Der Absatz von Neufahrzeugen ist deutlich eingebrochen.

Menschenleer: Kein Verkehr, wo sich sonst Autos Stoßstange an Stoßstange über die breiten Stadt-Highways quälen – Chinas harte Lockdowns haben von Corona betroffene Metropolregionen in Geisterstädte verwandelt.
Menschenleer: Kein Verkehr, wo sich sonst Autos Stoßstange an Stoßstange über die breiten Stadt-Highways quälen – Chinas harte Lockdowns haben von Corona betroffene Metropolregionen in Geisterstädte verwandelt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der chinesische Automarkt hat sich empfindlich abgekühlt. Im Oktober waren die Verkäufe von Pkw um mehr als zehn Prozent gefallen; im November hat sich der schnelle Abwärtstrend fortgesetzt. Schuld ist vor allem die Null-Covid-Politik der Pekinger Zentralregierung, mit deren Lockerung gerade erst zaghaft begonnen wird.

Der Verkauf von E-Autos und Hybriden, in China als NEVs für „New Energy Vehicles“ zusammengefasst, stieg zwar gegen den Trend, konnte jedoch den deutlichen Einbruch der Produktions- und Verkaufszahlen insgesamt nicht ausgleichen.