Engineering BMW und Cognizant automatisieren Softwareentwicklung

Von Berit Klotz 1 min Lesedauer

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Cognizant Mobility und die BMW Group erweitern ihre langjährige Zusammenarbeit um Anwendungen mit generativer Künstlicher Intelligenz. Ziel ist, Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten.

BMW setzt in der Softwareentwicklung auf KI-Werkzeuge, die gemeinsam mit Cognizant Mobility entwickelt wurden.(Bild:  BMW)
BMW setzt in der Softwareentwicklung auf KI-Werkzeuge, die gemeinsam mit Cognizant Mobility entwickelt wurden.
(Bild: BMW)

Der Entwicklungsdienstleister (EDL) Cognizant Mobility unterstützt BMW bei der Integration moderner KI-Werkzeuge. Wie der EDL mitteilt, geht es um einen Ausbau der Tool-Landschaften des Hersteller. Mittels „Generative AI“ sollen Softwarebausteinen automatisch generiert und erprobt werden.

Ein zentrales Element der Kooperation ist ein gemeinsam entwickelter, mobiler Datenrecorder, der bereits in den Testfahrzeugen von BMW zum Einsatz kommt. Dieser ist nach Angaben von Cognizant dank KI in der Lage, Fehler in der Fahrzeugsoftware sowie in der Steuergerätekommunikation selbstständig zu erkennen.

Per Sprachbefehl zur Datenanalyse

Der Clou des Systems: Entwickler können den Datenrecorder mit natürlicher Sprache Anweisungen geben. Die KI wandelt diese Befehle automatisch in entsprechende Datenbankabfragen um. Laut Cognizant senkt dies die Einstiegshürden für komplexe analytische Aufgaben und ermögliche es auch anderen Fachbereichen, direkten Nutzen aus der Datenanalyse zu ziehen.

Die KI sorgt demnach für einen massiven Zeitgewinn bei der Auswertung der gesammelten Datenmengen. Ein Prozess der Datenbeschaffung und Fehleridentifikation, der früher Tage in Anspruch nahm, könne nun auf wenige Minuten verkürzt werden.

Über Cognizant Mobility

Die Kooperation baut auf einer tiefen historischen Verwurzelung auf: Cognizant Mobility – damals noch unter dem Namen ESG bzw. ESG Mobility firmierend – arbeitet bereits seit dem Jahr 1998 als IT-, Elektronik- und Systemintegrationspartner mit BMW zusammen. Heute unterstützt das Unternehmen den Autobauer nach eigenen Angaben mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diversen Bereichen, von Fahrzeugtests bis hin zum Backend von BMW-Connected-Drive.

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