Arbeitsmarkt
Deutsche Autoindustrie: Strukturwandel oder Deindustrialisierung?

Von Holger Holzer/SP-X 4 min Lesedauer

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Die deutsche Autoindustrie beschäftigt so wenige Menschen wie seit 2005 nicht mehr. Experten sehen die Ursache nicht allein in der Elektromobilität, sondern in strukturellen Standortproblemen und chinesischer Konkurrenz.

In der Produktion von Komponenten und Systemen für E-Autos gibt es weniger Werker, als für Verbrennertechnik.(Bild:  BMW)
In der Produktion von Komponenten und Systemen für E-Autos gibt es weniger Werker, als für Verbrennertechnik.
(Bild: BMW)

Die Zahlen im Autoland Deutschland sind eindeutig: Nur noch 691.500 Menschen waren zum Ende des ersten Halbjahres 2026 in der deutschen Kraftfahrzeugindustrie beschäftigt. Das waren 42.300 weniger als ein Jahr zuvor und so wenig wie nie seit Beginn der vergleichbaren Statistik im Jahr 2005.