E-Mobilität Neuer Trend in China: Chassis-Federung mit Zusatzfunktionen

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Die Radaufhängung ist die jüngste Komponente im hart umkämpften Markt für E-Autos und Hybride in China. Seit Ende September ist ein Luxus-Geländewagen von BYD auf dem Markt, der diese Entwicklung perfekt illustriert.

Der Zulieferer ZF scheint mit seinen Fahrwerkskomponenten in Chinas Markt für Premiumautos  gut positioniert zu sein.(Bild:  ZF)
Der Zulieferer ZF scheint mit seinen Fahrwerkskomponenten in Chinas Markt für Premiumautos gut positioniert zu sein.
(Bild: ZF)

Der Yangwang U8 hat bislang vor allem mit technischen Wow-Effekten Schlagzeilen gemacht. Das elektrische SUV mit Range Extender kostet in der „Premium Edition“ knapp über eine Million Yuan, rund 130.000 Euro, kann sich wie ein Panzer komplett auf der Stelle drehen, oder im Notfall schwimmen – und dabei mit Hilfe der im Wasser rotierenden Räder mit einer Geschwindigkeit von drei Kilometern pro Stunde wie ein Motorboot vorankommen.

Dabei ist BYD, der Hersteller des Yangwang U8 und seit kurzem Chinas größter Autohersteller, eigentlich noch stolzer auf die komplett selbst entwickelte Federung des Gefährts, die den leicht pompösen Namen „BYD DiSus Intelligent Body Control System“ trägt.