Zulieferer Ebm-Papst wird verkauft

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

Ebm-Papst wird verkauft. Neuer Eigentümer ist ein Unternehmen aus den USA.

Ebm-Papst geht an das amerikanische Unternehmen Madison Air.(Bild:  Ebm-Papst)
Ebm-Papst geht an das amerikanische Unternehmen Madison Air.
(Bild: Ebm-Papst)

Die Ebm‑Papst Gruppe geht an den US-Konzern Madison Air. Das amerikanische Unternehmen zahlt 5,1 Milliarden Euro für den Hersteller von Ventilationsprodukten, unter anderem Lüftungssysteme für Busse. Mulfingen bleibt Hauptsitz der Unternehmensgruppe. Die Transaktion hat laut Ebm-Papst keine Auswirkungen auf bestehende arbeitsrechtliche Verpflichtungen, tarifliche Regelungen und Betriebsvereinbarungen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 13.000 Menschen, davon etwa 5.800 in Deutschland.

„Ebm‑Papst steht heute so stark da wie nie zuvor“, kommentierte Klaus Geißdörfer, Chef des Unternehmens. „Wir sind dank unserer strategischen Ausrichtung auf Wachstumskurs, unser innovatives Kerngeschäft Air Technology wächst stark, und das Datacenter-Geschäft entwickelt sich außerordentlich dynamisch“. Geißdörfer sieht weiteres Potenzial und will vom besseren Zugang zum US-Markt profitieren.

Vor allem der weltweite Ausbau digitaler Infrastrukturen und der Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz schaffe einen rasant steigenden Bedarf an skalierbaren Kühlprodukten. Die Transaktion soll zum Jahresende 2026 abgeschlossen sein. Der neue Eigentümer Madison Air entwickelt Luftqualitätsprodukte für geschäftskritische Anwendungen. 

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