Zulieferer
Mahle: Flucht nach vorn

Von Hartmut Hammer 3 min Lesedauer

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Der Zulieferer kämpft weiterhin in einem schwierigen Umfeld. Richten soll es der Fokus auf mehr Effizienz: im Unternehmen und bei den Produkten für E-Mobilität und Verbrennungsmotoren.

Mahle-CEO Arnd Franz (rechts) und Marco Warth, Leiter Konzernforschung und Vorausentwicklung, standen den Journalisten beim Tech Day Rede und Antwort.(Bild:  Mahle GmbH)
Mahle-CEO Arnd Franz (rechts) und Marco Warth, Leiter Konzernforschung und Vorausentwicklung, standen den Journalisten beim Tech Day Rede und Antwort.
(Bild: Mahle GmbH)

Die Aussagen von Mahle-CEO Arnd Franz auf dem Tech Day in Stuttgart werfen ein trübes Licht auf die Lage des Unternehmens und der gesamten Branche: „interne Mehrbelastungen von neun bis zehn Millionen Euro monatlich durch neue US-Zölle“, „entgegen der Planung keine positive Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2025“, „hohe Abhängigkeit von China bei seltenen Erden“, „generell hohe Überkapazitäten in China und dadurch ein globaler, scharfer Preiswettbewerb“ und „der heutige Weg zur CO2-Regulierung in der Europäischen Union ist ein Holzweg“.

Franz forderte als Konsequenz eine sehr schnelle Revision der europäischen CO2-Regulierung, die unbedingt nachhaltige Kraftstoffe mit einbinden müsse. Zudem forderte er mehr gesetzlichen Spielraum für die Einführung von Plug-in-Hybriden (PHEV) und von Range-Extender-Konzepten (REEV). Diese könnten als Übergangstechnik rasch einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten.