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Elektro-Konzept Seat El-Born: Erster Spanien-Stromer

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Auch Seat wird zur Elektroautomarke. Auf dem Genfer Autosalon zeigen die Spanier schon recht konkret, wohin die Reise demnächst geht.

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Auf dem Genfer Autosalon zeigt Seat mit dem Konzept El-Born wie sein erstes vollelektrisches Modell aussehen könnte.
Auf dem Genfer Autosalon zeigt Seat mit dem Konzept El-Born wie sein erstes vollelektrisches Modell aussehen könnte.
(Bild: Seat)

Der VW-Konzern wird sich sehr bald als Anbieter von Elektroautos aufstellen. Auch die Marke Seat soll dabei mitmischen. Wie ein erstes vollelektrisches Modell der Spanier aussehen wird, zeigt auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) die Studie El-Born. Das Kompaktfahrzeug mit vanartiger Silhouette soll gute Fahrleistungen und üppige Reichweite bieten.

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Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um eine Neuauflage des Altea, doch anders als das einstige Golf-Derivat setzt der El-Born auf den neuen Modularen Elektrobaukasten MEB auf. Dieser soll VW als Basis für eine große Zahl alltagstauglicher E-Fahrzeuge dienen. Im Fall des El-Born, übrigens der Name eines hippen Stadtteils in Barcelona, sollen 420 Kilometer im WLTP-Testzyklus möglich sein. Dank eines 150 kW/204 PS starken E-Antriebs wird eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 in 7,5 Sekunden proklamiert. Ebenfalls schnell soll sich die Batterie aufladen lassen. Da die Ladeleistung auf bis zu 100 kW ausgelegt wurde, lässt sich das 62-kWh-Batteriepack theoretisch in einer Dreiviertelstunde bis zu 80 Prozent befüllen. Eine Besonderheit des El-Born ist eine Wärmepumpe, die helfen kann, den Energiebedarf der Elektroheizung zu senken. Diese im späteren Serienmodell voraussichtlich optional erhältliche Technik kann damit die Reichweite um bis zu 60 Kilometer erhöhen.

Das Design des El-Born zeichnet sich unter anderem durch etliche aerodynamische Optimierungen aus, was sich ebenfalls positiv auf das Reichweitenpotenzial auswirken soll. Der Vorbau fällt vergleichsweise kurz aus, was dem Platzangebot innen zu Gute kommt. Der Innenraum präsentiert sich sehr aufgeräumt. Die wenigen Schalter und Knöpfe befinden sich am Lenkrad und auf der linken Seite des Armaturenbretts. Ansonsten gibt es zwei große Displays hinterm Lenkrad und in der Mittelkonsole, die wiederum viel Stauraum für Kleinkram bietet.

Zwar handelt es sich beim Seat El-Born offiziell um eine Studie, doch nimmt diese ziemlich konkret vorweg, was bereits kommendes Jahr auf den Markt kommt. Das kompakte E-Auto der Spanier wird wie der ebenfalls für 2020 angekündigte VW ID in Zwickau produziert.

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