Automobilfertigung
Europa ist ein gefragter Produktionsstandort

Von Holger Holzer/SP-X 4 min Lesedauer

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Von China nach Belgien: Autohersteller wie Volvo verlagern ihre Produktion, rein chinesische Marken bauen Werke in Europa. Mögliche Zölle sind nur ein Grund.

Volvo fertigt sein Elektro-SUV EX30 im belgischen Gent.(Bild:  Volvo)
Volvo fertigt sein Elektro-SUV EX30 im belgischen Gent.
(Bild: Volvo)

Die europäische Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Während Elektromobilität, Digitalisierung und geopolitische Unsicherheiten den Markt umkrempeln, passen Hersteller ihre Produktionsstrategien an. Zu sehen ist dieser Trend unter anderem in der Entscheidung des schwedischen Autoherstellers Volvo, sein kompaktes Elektromodell EX30 künftig nicht mehr nun in China, sondern zusätzlich im belgischen Gent zu produzieren. „Der Großteil der Fahrzeuge, die wir in Europa verkaufen, kommt nun auch aus Europa. Beim EX30 werden es 100 Prozent sein“, sagt Herrik van der Gaag, Geschäftsführer von Volvo Deutschland. Damit reiht sich Volvo in eine wachsende Gruppe von Herstellern ein, die europäische Standorte stärken – teils auf Kosten bestehender Werke außerhalb der EU.