Im Test

Fahrbericht Mitsubishi Outlander

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Geringerer Verbrauch bei Diesel und Benziner

Der neue Outlander kommt im Schnitt mit einem Liter weniger Diesel und sogar 1,7 Litern weniger Benzin aus, verglichen mit seinem Vorgänger. In allen Motor-/Getriebekombinationen erreicht der Mitsubishi Bestwerte im Wettbewerb. Zu den Faktoren gehören bessere Aerodynamik, 100 Kilogramm weniger Fahrzeuggewicht und serienmäßige Start-Stopp-Technik. Zudem handelt es sich bei den beiden Motoren ebenfalls um eine Neu- und eine Weiterentwicklung. Diesel wie Benziner leisten jeweils 110 kW/150 PS, schöpfen die Leistung aber aus unterschiedlichen Hubräumen: 2,0 beim neuen Mivec und 2,2 beim überarbeiteten DI-D.

Mehr Fahrspaß mit dem Sechsgang-Diesel

Der Benziner ist mit einem Fünfgang-Getriebe ausgestattet und lässt sich sehr schaltfaul bewegen. Die Abstufung orientiert sich vor allem an Effizienzparametern. Deutlich mehr Fahrspaß vermittelt der Sechsgang-Diesel, der ab seinem Drehmomentmaximum bei 1.750 Umdrehungen pro Minute noch einmal spürbar nachlegt. In beiden Fällen muss sich der Fahrer zunächst aber an die recht eng geführten Gassen und den ergonomisch etwas zu hoch stehenden Knauf gewöhnen. Outlander-Novizen verirren sich auf den ersten Kilometern da gerne einmal in der Schaltkulisse. Für europäische Geschmäcker ist zudem die Lenkung etwas zu weich ausgelegt, sorgt aber in der Stadt in Verbindung mit dem kleinen Wendekreis für entspanntes Fahren und Einparken.

Den Benziner gibt es in der höchsten Ausstattung alternativ auch mit CVT-Getriebe, für den Diesel reicht Mitsubishi im November noch eine Sechsstufen-Automatik nach. Im Topmodell 2.2 DI-D Instyle gibt es für 1.900 Euro ein Fahrassistenz-Paket, das eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, einen Spurhalteassistenten und ein Auffahr-Warnsystem mit automatischer Bremsung enthält.

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