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Globales Wachstum: Anvis setzt ersten Meilenstein

| Redakteur: Christian Otto

Tetsu Matsui, COO von von Sumitomo Riko, Olaf Hahn, CEO der Anvis Group, der zur Weihe des Shinto-Schreins angereiste Priester Hayashi und Yoshiaki Nishimura, CEO der Sumitomo Riko Company waren die wichtigsten Protagonisten der Eröffnungsfeier.
Tetsu Matsui, COO von von Sumitomo Riko, Olaf Hahn, CEO der Anvis Group, der zur Weihe des Shinto-Schreins angereiste Priester Hayashi und Yoshiaki Nishimura, CEO der Sumitomo Riko Company waren die wichtigsten Protagonisten der Eröffnungsfeier. (Foto: Anvis)

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Mit der Fertigstellung der neuen Firmenzentrale hat die zum Sumitomo Riko Konzern gehörende Anvis GmbH einen weiteren Schritt in Richtung seiner Wachstumsziele gemacht. Das Unternehmen stellt sich nicht nur strukturell und finanziell neu auf, sondern teilt auch kulturelle Werte mit der japanischen Mutter.

Die Anvis GmbH lud am gestrigen Donnerstag (25.06.) zur feierlichen Eröffnung des Neubaus ihres Stammsitzes in Steinau an der Straße. Mit der Übernahme durch den japanischen Konzern Sumitomo Riko im Jahr 2013 wurde bei der Anvis Group laut dem Unternehmen eine neue Ära eingeläutet. Durch den Zusammenschluss mit dem japanischen Großkonzern wurde der Spezialist für Antivibrationssysteme zum Weltmarktführer. Das bisher genutzte Gebäude konnte den damit verbunden Ansprüchen nicht mehr genügen.

Das bestätigte auch der Geschäftsführer der Anvis Deutschland GmbH, Olaf Hahn, und wertete den Neubau als „Meilenstein für die neue Ära der Anvis Group.“ Innerhalb nur eines Jahres sei das Gebäude, das auf 2.650 Quadratmetern allen administrativen Abteilungen eine neue Heimat bietet, entstanden. 125 Mitarbeiter aus 20 Nationen sind vor Ort aktiv.

Zugang zu europäischen OEMs

Bei der Veranstaltung sprachen auch Yoshiaki Nishimura, Chairman und CEO der Sumitomo Riko Company und Tetsu Matsui, President und COO der japanischen Mutter über den Zusammenschluss beider Unternehmen. Nishimura betonte, dass die Übernahme zur globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens passte: „Bei der mittel- und langfristigen Entwicklung des Sumitomo-Konzerns haben wir uns für M&A entschieden. Wir wollten zum einen Kunden außerhalb Japans gewinnen und zum anderen neue Technologien entwickeln.“ Und die Verschmelzung mit Anvis brachte schon erste Erfolge: „Nach dem M&A von Anvis konnte Sumitomo Riko mit Volkswagen einen neuen Kunden gewinnen und die Produktionsstätten in Rumänien und Tschechien verwirklichen. Zudem konnten wir den globalen Marktanteil von 20 auf etwa 25 Prozent steigern. Damit sind wir nun die Nummer eins. Deshalb sehen wir in dem Geschäft einen sehr großen Erfolg“, ergänzte Nishimura.

Olaf Hahn ist sich der wichtigen Rolle von Anvis für die japanische Mutter bewusst: „Wir werden hier die europäische Struktur stärker betreuen.“ Vor der Übernahme habe das Unternehmen nicht die kritische Größe gehabt, um auch global jeden Kunden bedienen zu können. Das habe sich nun geändert: „Einen fundamentalen Unterschied sehe ich darin, dass wir durch die Sumitomo Gruppe eine komplette Refinanzierung gemacht haben. Eine fragmentierte Bankenstruktur wie früher als Mittelständler gibt es nicht mehr. Wir sind innenfinanziert und wir können auch Großprojekte innenfinanziert gestalten“, erklärte Hahn.

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