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Elektromobilität Gumpert Nathalie First Edition: Brennstoffzellen-Sportler

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Sollen Elektrosportwagen große Reichweiten bieten, müssen unverhältnismäßig große und damit viel zu schwere Batterien montiert werden. Gumpert löst das Problem mit einer Brennstoffzelle.

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Die Energie für den Elektrosportwagen Gumpert Nathalie kommt aus einer Batterie und einer Methanol-Brennstoffzelle.
Die Energie für den Elektrosportwagen Gumpert Nathalie kommt aus einer Batterie und einer Methanol-Brennstoffzelle.
(Bild: Gumpert)

Der Elektrosportwagen Gumpert Nathalie soll noch in diesem Jahr in Serie gebaut werden. Das Joint Venture zwischen Roland Gumpert und dem chinesischen Elektroautohersteller Aiways wird das Zweisitzer-Coupé zunächst in einer auf 500 Exemplare limitierten „First Edition“ zum Preis von 407.000 Euro auflegen. Die ersten Exemplare sollen im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

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820 Kilometer Reichweite

Nathalie wird von vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 400 kW/544 PS angetrieben. Damit erreicht der 1,8-Tonner in 2,5 Sekunden aus dem Stand Tempo 100. Mit Hilfe zweier Zweigang-Getriebe soll zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h möglich sein.

Strom für das Motorenquartett kommt aus einer Batterie und aus einer Methanol-Brennstoffzelle. Aus dem getankten Methanol wird Wasserstoff gewonnen, mit dem die Brennstoffzelle Strom für den Vortrieb generiert. Mit 15 Kilowatt Leistung ermöglicht das Kraftwerk eine Fahrgeschwindigkeit bis 120 km/h, sollte die große Traktionsbatterie leer sein.

Die System-Kapazität aus dem 65 Liter fassenden Methanoltank und der Batterie gibt Gumpert mit 190 kWh an, was eine Reichweite von 820 Kilometern erlaubt.

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