Elektromobilität Hitachi entwickelt Radnabenmotor für E-Autos

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Im Gegensatz zum Auto sind Radnabenmotoren bei elektrischen Einspurfahrzeugen mittlerweile weit verbreitet. Hitachi möchte das ändern. Ob und wann die Technik in einem Serienfahrzeug eingebaut wird, ist noch nicht bekannt.

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So könnte ein Auto der Zukunft mit dem Radnabenantrieb von Hitachi aussehen.
So könnte ein Auto der Zukunft mit dem Radnabenantrieb von Hitachi aussehen.
(Bild: Hitachi/Screenshoot Youtube-Video)

Hitachi Astemo – ein Tochterunternehmen des japanischen Mischkonzerns Hitachi – hat einen Radnabenmotor für E-Autos vorgestellt, der neben der E-Maschine außerdem Bremse, Wechselrichter und Kühlung in einem Bauteil integriert. Der Direktantrieb mit bis zu 60 kW/82 PS Leistung ist auf 420 Volt Spannung und bis zu 280 Ampere ausgelegt. Mit dem Radnabenmotor ließen sich 2WD- und 4WD-Antriebe darstellen. Die maximale Systemleistung kann sich also auf 240 kW/326 PS und über 3.800 Newtonmeter Drehmoment summieren.

Der Radnabenmotor von Hitachi integriert Bremse, Wechselrichter und Kühlung.
Der Radnabenmotor von Hitachi integriert Bremse, Wechselrichter und Kühlung.
(Bild: Hitachi/Screenshot Youtube-Video)

Dank der Bremsenintegration soll sich der Direktantrieb recht unkompliziert in bereits bestehende Fahrwerkdesigns und Radaufhängungen einpassen lassen. Allerdings müssen Räder mindestens 19 Zoll groß sein. Der bei Radnabenantrieben normalerweise hohe Zuwachs bei den ungefederten Massen soll in diesem Fall dank eines leichten Designs mit hoher Leistungsdichte vergleichsweise niedrig ausfallen.

Hitachi Astemo verspricht außerdem hohe Effizienz, die im Vergleich zu klassischen E-Antrieben 30 Prozent weniger Energieverluste generiert. Entsprechend könnten Traktionsbatterien in den Fahrzeugen für das gleiche Reichweitenpotenzial kleiner ausfallen. Ob und wann die Technik in einem Serienfahrzeug zum Einsatz kommen könnte, verrät Hitachi nicht.

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