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Zulieferer Hydro investiert 230 Millionen Euro im Rheinland

Redakteur: Thomas Günnel

Der Auminiumkonzern Hydro investiert im Rheinland. Am 2. Juni legten in Grevenbroich Vertreter des Unternehmens und der Politik den Grundstein für eine dritte Fertigungslinie für Fahrzeugkarosseriebleche aus Aluminium.

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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (2.v.l.) bei der Grundsteinlegung für die neue Karosserieblech-Produktionslinie mit Hydro-Vorstand Kjetil Ebbesberg (Mitte) und Geschäftsführer Dr. Pascal Wagner (r.). Als Ehrengäste gratulierten der Landrat des Rheinkreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke (l.), und Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny (2.v.r).
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (2.v.l.) bei der Grundsteinlegung für die neue Karosserieblech-Produktionslinie mit Hydro-Vorstand Kjetil Ebbesberg (Mitte) und Geschäftsführer Dr. Pascal Wagner (r.). Als Ehrengäste gratulierten der Landrat des Rheinkreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke (l.), und Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny (2.v.r).
(Foto: Hydro/Anja Tinter)

Hydro investiert in diese Produktionsanlage allein 130 Millionen Euro. Der Betrieb soll im zweiten Halbjahr 2016 starten. Damit steigert Hydro die Kapazität für Aluminiumkarosseriebleche von zurzeit 50.000 auf 200.000 Tonnen jährlich und schafft 25 Arbeitsplätze. Die neue Anlage besteht aus einer 190 Meter langen Produktionshalle, Nebengebäuden und einem Hochregallager. Die Produktionshalle bildet mit drei Linien das Zentrum der Anlage und ist als Stahlkonstruktion mit gedämmter Trapezblechfassade und einem umlaufenden Betonsockel geplant.

230 Millionen Euro Gesamtinvestition

Insgesamt erweitert und modernisiert Hydro seine Anlagen im Rheinland zurzeit für 230 Millionen Euro. Wichtigste aktuelle Projekte sind Erneuerung und Ausbau der Warmwalzkapazität um 150.000 Tonnen bei Alunorf in Neuss, einer Hydro-Beteiligung, mit einer Gesamtinvestition von 80 Millionen Euro. Zudem fließen 45 Millionen Euro in den Bau einer neuen Anlage zum Sortieren und Recyceln gebrauchter Aluminiumgetränkedosen im Rheinwerk der Hydro in Neuss. Dort wird die Recyclingkapazität um 50.000 Tonnen gesteigert.

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