ElringKlinger

Hydroform-Hybride: Kunststoff trifft Metall

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Eine Fahrt, die sich gelohnt hat

Der Geschäftsbereich Elastomertechnik/Kunststoffgehäusemodule der ElringKlinger AG erwirtschaftete 2013 knapp 20 Prozent vom Gesamtumsatz in Höhe von 1,18 Milliarden Euro. Als der Zulieferer den Geschäftsbereich im Jahr 1997 gründete, war der Leichtbau-Hype nicht absehbar. Ziel des damaligen Bereichsleiters und heutigen Vertriebs- und Entwicklungsvorstands Karl Schmauder war es, zusätzlich zur Produktion von Elastomer- und Metall-Elastomerteilen in die Herstellung hochwertiger Kunststoffkomponenten für Motoren und Getriebe einzusteigen.

Der ehemalige Bereichsleiter und heutige Vertriebs- und Entwicklungsvorstand bei ElringKlinger Karl Schmauder.
Der ehemalige Bereichsleiter und heutige Vertriebs- und Entwicklungsvorstand bei ElringKlinger Karl Schmauder.
(Foto: ElringKlinger)

Schon Anfang 1998 gelang es, den ersten Prototypenauftrag von Ford für eine Kunststoff-Ventilhaube zu akquirieren. Um erste Funktionserfahrungen zu sammeln, ließ Karl Schmauder eine dieser Hauben umgehend in sein Ford Escort Cabrio einbauen. Zum versprochenen Liefertermin fuhr er daraufhin mit zehn Musterteilen im besagten Fahrzeug nach Köln, um die Verantwortlichen von der Funktionsfähigkeit der Kunststoffhaube zu überzeugen. Ford war begeistert und belohnte ElringKlinger in Folge mit zahlreichen weiteren Serienaufträgen.

Nach 15 Jahren baute Karl Schmauder die Zylinderkopfhaube (Foto links) nun aus seinem in die Jahre gekommenen Ford Escort Cabrio aus. Sie wird künftig im Geschäftsbereich Elastomertechnik/Module in Dettingen/Erms ausgestellt – als Andenken an eine Fahrt, die sich gelohnt hat.

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