06.08.2015

Dichtheitsprüfung an Wärmetauschern

Neue, strengere Auflagen an CO2 Ausstoß und Kraftstoffverbrauch verlangen umfassende Verbesserungen der Klimaanlagen und Antriebsstränge. Diese führen zu erhöhten Anforderungen an die Dichtheitsprüfung. Lesen Sie, warum die Spürgasmethode eine wirtschaftliche Alternative bietet..

Wärmetauscher sind immer häufiger Bestandteil der modernen Automobilherstellung. Neue, strengere gesetzliche Auflagen bezüglich Kohlendioxidausstoß und Kraftstoffverbrauch verlangen umfassende Verbesserungen der Klimaanlagen und Antriebsstränge. Diese wiederum erhöhen nicht nur die Notwendigkeit strengerer Dichtheitsprüfungen, sondern auch die Notwendigkeit hochwertiger Wärmetauschsysteme. Mit Einführung der Abgasrückführung erfordert jedes Fahrzeug mit dieser Technologie einen zusätzlichen EGR-Kühler. Verstärkter Einsatz von Turboladern zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs führt zu steigenden Produktionszahlen von Ladeluftkühlern. Auf dem Gebiet mobiler Klimaanlagen steigt die Branche gegenwärtig von R134a (wurde in den letzten zehn Jahren als Kältemittel in Autoklimaanlagen verwendet) auf das umweltfreundlichere HFO-1234yf um, das zwar ein niedrigeres Global-Warming Potenzial (GWP) hat, jedoch brennbar ist. Insbesondere seine Entzündbarkeit macht es notwendig, alle Klimaanlagen-Komponenten zu testen (in diesem Fall den Verdampfer und den Verflüssiger), um die Leckraten zu senken. Darüber hinaus beschränken komplexere Konstruktionen (eingeführt, um den begrenzten Raum unter der Motorhaube effizient zu nutzen) den Einsatz der traditionellen Testmethoden, wie die Prüfung im Wasserbad. Lesen Sie, warum die Dichtheitsprüfung von Wärmetauschern mit Spürgas hier eine wirtschaftliche Alternative bietet.