11.11.2015

Dichtheitsprüfung an Felgen

Aluminiumfelgen bergen die Gefahr von Lecks aufgrund poröser Stellen, die beim Gießen entstehen. Lecks infolge poröser Stellen dieser Größe lassen sich nicht im Wasserbad feststellen. Die Dichtheitsprüfung mit Helium bietet eine effiziente und zuverlässige Testmethode.

Die permanente Forderung nach einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs erhöht den Bedarf an leichten Komponenten wie zum Beispiel Radfelgen aus Aluminium. Aluminiumräder werden üblicherweise gegossen und bergen daher die Gefahr von Lecks aufgrund poröser Stellen, die beim Gießen entstehen. Stahlräder werden normalerweise aus zwei gewalzten Rohlingen hergestellt, die in der Breite zu einem kompletten Rad verschweißt werden. In diesem Fall muss die Schweißnaht auf Lecks infolge poröser Stellen oder Risse untersucht werden.

Eine typische Vorgabe für die Leckrate bei einer Radfelge ist ein maximaler Luftverlust von 0,2 bar  in sechs Monaten (bei einem Fülldruck von 2 bar). Dies entspricht einer Heliumleckrate von ~3*10-4 mbar l/s bei einem typischen Reifenvolumen von 25 Liter.

Lecks infolge poröser Stellen dieser Größe lassen sich nicht im Wasserbad feststellen. Die Gesamtleckrate wird durch Millionen sehr kleiner Löcher im Guss verursacht, wobei die Leckrate jedes einzelnen Lochs deutlich unterhalb der Nachweisgrenze im Wasserbad liegt. Die Dichtheitsprüfung mit Helium bietet eine effiziente und zuverlässige Testmethode.